Der Meraner Gemeinderat hat heute Abend (27. Mai) die Verordnung über die Verwaltung des unbeweglichen Vermögens im Eigentum bzw. in der Verfügbarkeit der Stadtgemeinde Meran verabschiedet. Diese legt Kriterien und Modalitäten für den Erwerb, die Verwaltung, die Aufwertung und die Veräußerung von Immobilien unter Beachtung der Grundsätze der Wirtschaftlichkeit, Effizienz, Transparenz und Öffentlichkeit fest.
Anschließend wurde in die Stadtpolizeiordnung ein neuer Artikel (14-bis) aufgenommen. Dieser regelt die Verwendung von Musikinstrumenten und elektroakustischen Verstärkeranlagen im Rahmen von Veranstaltungen im Freien. Mit einem Änderungsantrag, der vom Stadtrat Daniele Di Lucrezia im Auftrag der Regierungskoalition im Plenum eingebracht wurden, wurden zwei weitere Änderungen am Text der Verordnung vorgenommen:
- Die zeitliche Begrenzung für das Abschalten der elektroakustischen Verstärkeranlagen – im Sommer, d. h. vom 1. Juni bis zum 30. September – wurde von 23 Uhr auf 23:30 Uhr verschoben.
- Die vorgeschriebene Pause von zwei aufeinanderfolgenden Tagen zwischen Veranstaltungen, die mit einer ZeMeT (Zertifizierte Meldung des Tätigkeitsbeginns) angemeldet werden und mit elektroakustischer Verstärkung im Umkreis von 100 Metern stattfinden, gilt nicht für Veranstaltungen, die – ebenfalls im Sommer – freitags, samstags und an Vorfeiertagen stattfinden.
Schließlich wurde – im Hinblick auf die Regularisierung einer faktischen Situation im öffentlichen Interesse – die Ausscheidung aus dem öffentlichen Gut der Stadtgemeinde Meran eines 16 Quadratmeter großen Teils einer Bauparzelle in der Katzensteinstraße genehmigt. Der Wortlaut des Beschlusses wurde im Plenum durch einen technischen Änderungsantrag geändert, den der Vizebürgermeister Nerio Zaccaria auf Vorschlag der Gemeinderätin Elena Da Molin (Giorgia Meloni – Fratelli d'Italia) eingebracht hatte.
Im Laufe der Sitzung erneuerte der Stadtrat für Infrastruktur Christoph Mitterhofer den Appell an die Bevölkerung, den bereits heute Vormittag die Bürgermeisterin Katharina Zeller und die Leitung der Stadtwerke an die Meranerinnen und Meraner gerichtet hatten, nämlich sparsam mit Trinkwasser umzugehen (siehe entsprechende Mitteilung).
Die Aufzeichnung der Sitzung des Gemeinderats vom 27. Mai 2026