Festival der Stille: Zwei Tage des Dialogs und des Austauschs in Meran

Am 29. und 30. August findet in Meran die Vorpremiere des „Festivals der Stille" statt, einem Projekt, das von Stefano Quaglia und Francesco Ricci konzipiert und von der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit der Akademie Meran in die Kurstadt gebracht wurde.

Veröffentlichungsdatum:

05.08.2026

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4 Minuten

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Beschreibung

Am 29. und 30. August findet in Meran die Vorpremiere des „Festivals der Stille" statt, einem Projekt, das von Stefano Quaglia und Francesco Ricci konzipiert und von der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit der Akademie Meran in die Kurstadt gebracht wurde. Die Initiative widmet sich einem Thema, das in der heutigen Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt, und beleuchtet es anhand von Begegnungen, Erfahrungsberichten und Dialogen zwischen Akteuren aus den Bereichen Kultur, Sport, Kunst und Psychotherapie. Zwei Tage, die allen Bürger*innen offenstehen, um über den Wert von Beziehungen und die Bedeutung des Gemeinschaftslebens nachzudenken. 

Quaglia + CostanzoKulturstadträtin Antonella Costanzo und Stefano Quaglia, der zusammen mit Francesco Ricci das Festival der Stille konzipiert hat.Die Stadt Meran organisiert in Zusammenarbeit mit der Akademie Meran das „Festival der Stille“, das am Samstag, den 29., und Sonntag, den 30. August eine Vorschau bietet. Die Initiative, die in vollem Umfang im März 2027 stattfinden wird, entstand mit dem Ziel, einen Raum des Zuhörens, des Austauschs und der Vertiefung zu einer der verbreitetsten und bedeutendsten Erfahrungen unserer Zeit zu schaffen: der Einsamkeit. Ob gewählt oder erzwungen, als Chance für persönliches Wachstum oder als Form der Isolation erlebt – Einsamkeit betrifft Menschen jeden Alters und durchzieht viele Bereiche des täglichen Lebens, von familiären und sozialen Beziehungen bis hin zur Arbeit, von der Gesundheit über die Kultur bis hin zur Teilhabe am öffentlichen Leben. Aus diesem Grund bietet das Festival eine vielschichtige Auseinandersetzung mit einem Phänomen, das in den letzten Jahren immer stärker in die öffentliche und wissenschaftliche Debatte Einzug gehalten hat.

Das von Stefano Quaglia und Francesco Ricci konzipierte Festival zielt darauf ab, die gesamte Stadtgemeinschaft einzubeziehen und den Dialog zwischen Bürger*innen, Fachleuten und Persönlichkeiten der nationalen Kulturszene zu fördern.

„Über Einsamkeit zu sprechen bedeutet, die Qualität unserer Beziehungen zu hinterfragen und unsere Fähigkeit, inklusive und menschenorientierte Gemeinschaften aufzubauen. Initiativen wie diese bieten wichtige Gelegenheiten zum Austausch und zur Sensibilisierung für Themen, die alle Generationen betreffen“, betont die Kulturstadträtin Antonella Costanzo.

Die Vorschau auf das Festival umfasst vier Begegnungen, die nach dem Prinzip des Zweiergesprächs gestaltet sind. Literatur, bildende Kunst, Sport und Psychotherapie bilden die Ausgangspunkte, um das Thema Einsamkeit aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und dabei aufzuzeigen, wie sie zugleich eine Herausforderung, eine Ressource, ein Hindernis oder eine Chance zur Veränderung darstellen kann.

„Einsamkeit trennt, wenn sie im Schweigen verharrt. Sie wird zur Begegnung, wenn sie Worte findet, die man teilen kann“: Das ist der rote Faden der Initiative, die dazu einlädt, zwischen Einsamkeit als bewusst gewähltem Raum der Reflexion und des In-sich-Hineinhörens und erzwungener Einsamkeit zu unterscheiden, die zu Verletzlichkeit, Isolation und Entfremdung von anderen führen kann.

"Anhand persönlicher Erzählungen, beruflicher Erfahrungen und öffentlicher Gespräche wird das Festival versuchen, Fragen zu beantworten, die uns alle betreffen: Wann kann Einsamkeit zu einer kreativen Ressource werden? Wann droht sie hingegen, sich in Isolation zu verwandeln? Welche Rolle spielen Beziehungen, Solidarität und das Zugehörigkeitsgefühl für das individuelle und kollektive Wohlbefinden?", so Robert Simon von der Akademie Meran.

Mit dieser Initiative läutet Meran einen Weg ein, der sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln soll, mit dem Ziel, eine gemeinsame Reflexion über ein Thema zu fördern, das die gesamte Gesellschaft betrifft und neue Formen der Aufmerksamkeit, des Zuhörens und der Teilhabe erfordert.

PROGRAMM

29. August 2026

19 Uhr, Palais Mamming Museum – “LA FERITA DEI NON AMATI E IL SENSO DEL NOI” – Die Psychotherapeutin Olga Chiaia trifft den Schauspieler Raffaele Esposito alias Billy Milligan zu einem eindringlichen Erlebnis unter Einbeziehung des Publikums. In italienischer Sprache.

21 Uhr, Stadttheater – „NACHT DER NATURBILDER“ – Wie entstehen Bilder, die Geschichte schreiben? Brigitta Villaronga im Gespräch mit Philipp Egger (Fotograf).

30. August 2026

19 Uhr, Garten der Akademie von Meran – “UNA STANZA PRIVATA” – Gespräche über Einsamkeit zwischen den Philosophen Ilaria Gaspari und Pietro Del Soldà. In italienischer Sprache.

21 Uhr, Stadttheater – „EIS, STAHL, SEELE“ – Christof Fauster (Kreativer) untersucht gemeinsam mit Armin Zöggeler (Olympiasieger) die unsichtbaren Wege, die einen Champion formen.

KONTAKT PRESSEAMT FESTIVAL (ecomunicare)

Lucio Chiappa – Gründungspartner – lucio.chiappa@ecomunicare.com, +39 335 8154707

Valeria Gelosa – Account Supervisor – vcaleria.gelosa@ecomunicare.com, +39 335 6312782

Matteo Liberti – Account – matteo.liberti@ecomunicare.com, +39 340 3148463

Chiara Campiotti – Account – chiara.campiotti@ecomunicare.com, +39 328 1034166

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Zuletzt aktualisiert: 05.08.2026, 11:38 Uhr

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