Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz der Stadtregierung wurde auch das Thema Grundwasserspiegel in Sinich angesprochen. Die Exekutive bekräftigt ihr Engagement, den eingeschlagenen Weg zur strukturellen Lösung des Problems methodisch und transparent fortzusetzen. Das Hauptziel besteht darin, eine gemeinsame Lösung innerhalb der Ortschaft zu finden und dabei den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten zu fördern. Am 4. Februar findet die nächste technische Besichtigung statt.
"Wenn wir gemeinsam vorgehen, können wir die Herausforderungen effektiver angehen": Bürgermeisterin Katharina Zeller und Vizebürgermeister Nerio Zaccaria. Letzte Woche fand im Rathaus das erste Koordinierungstreffen des technisch-wirtschaftlichen Machbarkeitsprojekts zu den Baumaßnahmen statt, die zur Minderung der Auswirkungen des Grundwassers beitragen sollen. An der Sitzung nahmen neben dem Vizebürgermeister Nerio Zaccaria auch der Gemeinderat Tommaso Cortellessa, der Leiter des Amtes für Straßen, Infrastruktur und Geologie Nikolaus Mittermair, die Leiterin der Technischen Dienste der Stadtwerke Astrid Tribus, der Ingenieur Corrado Lucarelli, Fabrizio Nicolini, Roberto Scala und der Vorsitzende des Stadtviertelkomitees von Sinich Fabrizio Cirolini teil.
„Wir haben neben den beauftragten Technikern auch diejenigen Personen zu dem Treffen eingeladen, die sich in der Vergangenheit kritisch gegenüber der Verwaltung geäußert hatten. Das Prinzip, das dieser Entscheidung und der vor uns liegenden Arbeit zugrunde liegt, ist einfach: wenn wir gemeinsam vorgehen, können wir die Herausforderungen effektiver angehen – natürlich unter vollständiger Einhaltung der vorgeschriebenen Fristen und Verwaltungsverfahren“, erklärte Zaccaria.
„Jedes Treffen“, so Zaccaria weiter, „wird auch in Zukunft von größtmöglicher Transparenz geprägt sein, in der Überzeugung, dass aktive Beteiligung und kontinuierlicher Dialog grundlegende Instrumente für einen verantwortungsvollen Umgang mit dieser Frage sind. Um Missverständnisse zu vermeiden, möchte ich klarstellen, dass ich den Gemeinderat Tommaso Cortellessa – nach Rücksprache mit der Bürgermeisterin und den Kolleginnen und Kollegen der Exekutive – beauftragt habe, den Prozess zum Grundwasser operativ zu unterstützen, und dass er seinen wertvollen Beitrag unentgeltlich, mit Dienstbereitschaft und hoher Professionalität leistet.“
Zusammenarbeit mit der Laimburg
„Ein weiterer wichtiger Schritt nach vorne“, so Bürgermeisterin Katharina Zeller, „wurde dank der Zusammenarbeit mit der Laimburg gemacht. Bei einem Treffen gestern Abend haben die Techniker des Versuchszentrums ihre uneingeschränkte Bereitschaft zur Zusammenarbeit bekundet und die Notwendigkeit anerkannt, der Instandhaltung der Kanäle und der Bewirtschaftung des Oberflächenwassers wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Insbesondere bekundeten die Techniker ihre Absicht, die Effizienz des Systems zu verbessern, indem sie Maßnahmen hinsichtlich der Tiefe und Funktionalität der Kanäle ergreifen. Gleichzeitig arbeitet die Gemeindeverwaltung gemeinsam mit der Laimburg daran, die historischen Pläne, welche die ursprünglichen Kanäle dokumentieren, wiederherzustellen und zu überprüfen, um eventuelle Sanierungsmaßnahmen zu bewerten.“
Nächste Schritte
„Die Arbeiten“, so Zaccaria, „werden in Zusammenarbeit mit der Stadtwerken, dem Bonifizierungskonsortium, der Laimburg und den Vertreter*innen des Stadtviertels durchgeführt. Am 4. Februar ist eine neue technische Besichtigung mit allen Beteiligten geplant, um den aktuellen Zustand der Kanäle zu überprüfen und die notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen zu planen, bis die größeren baulichen Eingriffe durchgeführt werden können. Die Aufrechterhaltung der bestehenden Kanäle in einem optimalen Zustand ist eine der unmittelbaren Prioritäten: Ein besserer Abfluss des Oberflächenwassers trägt nämlich dazu bei, den Druck auf das Grundwasser zu verringern. Es wurden einige verstopfte Abschnitte identifiziert, die gereinigt und instand gesetzt werden müssen.”
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