Nach dem Koordinierungstreffen, welches im Januar im Rathaus einberufen wurde, um die ersten Baumaßnahmen zur Minderung der Auswirkungen des Grundwassers zu besprechen, fand heute Vormittag in Sinich ein wichtiger Termin zur Beteiligung und Diskussion vor Ort statt.
Die Gemeindeverwaltung organisierte eine Besichtigung mit Technikern, Vertretern des Stadtviertelkomitees und Bürgern, um den aktuellen Zustand der Entwässerungskanäle zu überprüfen und die notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen zu planen, bis die größeren baulichen Arbeiten beginnen können.
Die Teilnehmer am heutigen Ortsaugenschein in Sinich.„Die Aufrechterhaltung der bestehenden Kanäle in einem optimalen Zustand ist eine unmittelbare Priorität, da ein korrekter Abfluss des Oberflächenwassers dazu beiträgt, den Druck auf das Grundwasser zu verringern. Während der Besichtigung wurden einige verstopfte Abschnitte festgestellt, die gereinigt und instand gesetzt werden müssen“, erklärte der Vizebürgermeister Nerio Zaccaria.
An dem Treffen nahmen neben dem Vizebürgermeister auch der Stadtrat für Straßen und Infrastruktur, Christoph Mitterhofer, der Gemeinderat Tommaso Cortellessa, die Ingenieure Corrado Lucarelli und Nicola Accordini vom Büro Patscheider & Partner, der Geologe Ambrogio Dessì, Lukas Pichler und Marco Vallini von der Agentur Landesdomäne sowie der Ingenieur Fabrizio Formaggio von den Stadtwerken teil. Anwesend waren auch der Vorsitzende des Stadttviertelkomitees, Fabrizio Cirolini, Vertreter des Bonifizierungskonsortiums Passer-Eisack-Mündung (Peter Carli, Tomas Walzl, Swanny Nave, Albert Klotzner, Lukas Zuech) sowie die Anwohner Paolo Nardo, Fabrizio Nicolini und Norberto Nicolini.
Die von Vizebürgermeister Zaccaria gewünschte und vom Ratsmitglied Cortellessa organisierte Besichtigung ist Teil des von der Verwaltung eingeleiteten Analyse- und Planungsprozesses, um gemeinsame und zeitnahe Lösungen zu finden, die darauf abzielen, die Auswirkungen des Grundwassers zu verringern und den Anwohner*innen mehr Sicherheit zu garantieren.
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