Musikschule Vivaldi: Neuer Sitz im Juni bezugsfertig

Heute Vormittag (9. März) empfing die Meraner Stadtregierung die Landesräte Christian Bianchi und Marco Galateo in dem historischen Gebäude in der Romstraße, in dem die neue Musikschule Vivaldi ihren Sitz haben wird.

Veröffentlichungsdatum:

09.03.2026

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Heute Vormittag (9. März) empfing die Meraner Stadtregierung die Landesräte Christian Bianchi und Marco Galateo in dem historischen Gebäude in der Romstraße, in dem die neue Musikschule Vivaldi ihren Sitz haben wird.

Die Übergabe des Sitzes an die Musikschule Vivaldi in Meran ist für Juni 2026 vorgesehen. Der derzeitige Sitz beherbergt derzeit etwa 250 Schüler*innen und bietet 25 Kurse an. Diese reichen von Kursen für Kinder über das Erlernen von Instrumenten und Gesang bis hin zu Musikunterricht in der vierten und fünften Klasse der italienischsprachigen Grundschule. Die vom Musikinstitut organisierten Kurse und Konzerte werden künftig im ehemaligen Priorat von Untermais stattfinden.

GruppenfotoVon links: Landesrat Marco Galateo und Landesrat Christian Bianchi beim Lokalaugenschein mit Vizebürgermeister Nerio Zaccaria, den beiden Meraner Stadträten Antonella Costanzo und Stefan Frötscher, Amtsdirektor Andrea Tedesco und Architekt Markus Scherer.Es handelt sich dabei um ein Gebäude von großem historischem Wert aus dem 17. Jahrhundert, das unter Denkmalschutz steht und in den Kontext des noch zu errichtenden neuen Schulzentrums eingebunden sein wird. 

Heute Vormittag (9. März) haben die Landesräte Marco Galateo (italienische Bildung und Kultur) und Christian Bianchi (Vermögen) gemeinsam mit dem Meraner Vizebürgermeister Nerio Zaccaria und den Stadträten Antonella Costanzo (italienische Kultur) und Stefan Frötscher (öffentliche Bauten) das Gebäude im Vorfeld der offiziellen Einweihung besichtigt. Anwesend waren auch Andrea Tedesco (Direktor des Amtes für öffentliche Arbeiten der Gemeinde Meran) sowie Planer Markus Scherer.

"Die italienische Musikschule nimmt bei der musikalischen Ausbildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine wichtige Rolle ein, sie trägt wesentlich zur kulturellen und künstlerischen Entwicklung unserer Gesellschaft bei. Der Bezug der neuen Räumlichkeiten ist ein Ziel, auf das lange hingearbeitet wurde. Es ist ein besonders bedeutsamer Moment, der neue Perspektiven für Wachstum und Entwicklung eröffnet", betonte Landesrat Marco Galateo.

Auch Landesrat Bianchi zeigte sich sehr zufrieden mit dem Fortschritt der Arbeiten und hob beim Lokalaugenschein hervor, dass bei der Sanierung in besonderer Weise auf die vorhandenen Fresken und die historischen Bauteile berücksichtigt worden sein, um Bausubstanz mit Geschichte zu erhalten: "Das Ergebnis lässt sich sehen, denn die Räumlichkeiten der Musikschule machen sie zu einer der schönsten im gesamten Land. An diesem Ort wird es möglich sein, dass Kinder und Jugendlichen mit ihrem Gesang und Klängen dem historischen Gemäuer wieder zu einem Raum voll Leben und Freude machen", sagte Christian Bianchi. 

Die Sinnhaftigkeit und Bedeutung der Investition wurde auch vom Vizebürgermeister und Stadtrat für Finanzen und Vermögen, Nerio Zaccaria, bekräftigt, der das Projekt der neuen italienischen Musikschule im ehemaligen Priorat von Anfang an unterstützt und die Verhandlungen sowohl mit der Abtei Stams als auch mit der Provinz, die seit 2019 für Musikinstitute zuständig ist, begleitet hat. „Um das Prioratsgebäude bis zum 31. Dezember 2090 im Erbbaurecht nutzen zu können, hat die Gemeinde Meran der Abtei Stams einen Betrag von über drei Millionen Euro gezahlt. Die Gemeinde hat dann mit dem Land eine Vereinbarung geschlossen, in der sie sich zur Finanzierung der Restaurierungsarbeiten verpflichtet hat. Das Land seinerseits wird der Gemeinde den Betrag für die entstandenen Restaurierungskosten (rund 6,2 Millionen Euro) und das von der Gemeinde erworbene Erbbaurecht zahlen und die Verwaltung der Einrichtung übernehmen”, erklärte Zaccaria.

"Die Arbeiten waren sehr komplex, da ein historisch wertvoller Kontext sowie künstlerische Elemente eines Objekts betroffen waren, dessen ursprüngliche Merkmale respektiert werden mussten. Das hierfür zuständige Fachteam hat die Räumlichkeiten mit ihren wertvollen Fresken und Stuckaturen mit viel Geduld wieder zum Leben erweckt - selbstverständlich in Absprache mit dem Landesamt für Bau- und Kunstdenkmäler, welches eine strenge und genaue Restaurierung vorgeschrieben hat", hob Bautenstadtrat Stefan Frötscher hervor.

„Der neue Sitz der Musikschule Vivaldi ist viel mehr als nur ein Bauvorhaben: Er ist eine Investition in die kulturelle Bildung junger Menschen und in das Wachstum der Gemeinschaft. Geeignete Räumlichkeiten für das Musikstudium und die Musikpraxis in einem historischen Gebäude wie dem ehemaligen Priorat von Untermais, das mit der Abtei von Stams verbunden ist, zu bieten, bedeutet, Bildung, Kreativität und historisches Gedächtnis miteinander zu verbinden und den Bürgern und Bürgerinnen einen Ort der Schönheit und Kultur zurückzugeben, der die neuen Generationen inspirieren kann", betonte die Kulturreferentin Antonella Costanzo.

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Zuletzt aktualisiert: 10.03.2026, 07:42 Uhr

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