Die Stadtwerke Meran installieren derzeit eine neue Beleuchtungsanlage entlang des Rad- und Fußgänger*innenweges, der die Mangione-Brücke mit der Fermistraße verbindet. Die Arbeiten, die darauf abzielen, auch in den Abend- und Nachtstunden mehr Sicherheit und eine bessere Nutzbarkeit des Weges zu gewährleisten, werden in den nächsten Tagen abgeschlossen.
Jede Leuchte ist mit integrierten Bewegungssensoren und Funkmodulen ausgestattet: Wenn ein Sensor eine Bewegung registriert, schaltet sich die Leuchte ein und sendet automatisch ein Signal an die benachbarten Leuchten, wodurch eine zeitnahe und gleichmäßige Beleuchtung gewährleistet wird.Das Projekt, das in der vergangenen Amtsperiode auf Initiative des Beirats für Chancengleichheit der Gemeinde Meran entwickelt und auch vom Stadtviertelkomitee Sinich gefordert wurde, umfasst eine Gesamtlänge von 1.330 Metern. Entlang der Strecke wurden 38 Solarleuchten installiert, die in einem Abstand von etwa 35 Metern voneinander positioniert sind, eine Höhe von 6 Metern haben und mit externen Solarpaneelen ausgestattet sind.
Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf 235.000 Euro. Durch die Wahl von Solarstraßenlaternen konnten längs verlaufende Aushub- und Verkabelungsarbeiten vermieden werden, die zu einer erheblichen Erhöhung der Kosten geführt hätten. Jede Leuchte ist außerdem mit integrierten Bewegungssensoren und Funkmodulen ausgestattet: Wenn ein Sensor eine Bewegung registriert, schaltet sich die Leuchte ein und sendet automatisch ein Signal an die benachbarten Leuchten, wodurch eine zeitnahe und gleichmäßige Beleuchtung gewährleistet wird. Die Betriebsautonomie beträgt 77 Stunden, was auch bei nicht optimaler Sonneneinstrahlung eine Beleuchtung von bis zu sechs Nächten ermöglicht.
„Die gewählte Lösung“, betont Stefan Mutschlechner, Leiter der öffentlichen Beleuchtung bei ASM, „ist innovativ und die erste ihrer Art, da die gesamte Anlage ausschließlich mit Solarenergie betrieben wird. Eine der größten Herausforderungen bestand darin, ästhetisch ansprechende Leuchten zu finden, die über die erforderliche Lichtleistung verfügen und eine ausreichende Autonomie gewährleisten, um die gesamte Nacht abzudecken. Wir haben uns von einem System inspirieren lassen, das von den Stadtwerken Heidelberg erfolgreich eingesetzt wird und ein Leuchtenmodell verwendet, das besonders gut für unsere Anforderungen geeignet ist.“
Zufriedenheit über die Realisierung der Infrastruktur äußerten auch Bürgermeisterin Katharina Zeller und Mobilitätsstadträtin Barbara Hölzl. „Die neue Anlage bedeutet einen wesentlichen Sicherheitsgewinn für alle Personen, die sich dort täglich zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewegen."
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