Heute Vormittag haben die Bürgermeisterin von Meran Katharina Zeller und der Kommandant der Ortspolizei Alessandro De Paoli die Bilanz der Aktivitäten der Ortspolizei Meran/Burggrafenamt im Jahr 2025 vorgestellt.
Die Bürgermeisterin Katharina Zeller und der Kommandant der Ortspolizei Meran Alessandro De Paoli.„Die Ergebnisse des Jahres 2025 bestätigen eine verstärkte operative Präsenz der örtlichen Polizei auf dem gesamten Gemeindegebiet, eine schrittweise Zunahme der Kontrollen an den sensibelsten Orten (Schulen, Parks und Stadtzentrum) sowie ein kontinuierliches Engagement für Prävention, Geschwindigkeitskontrollen und die Bekämpfung gefährlichen Fahrverhaltens“, betonte Bürgermeisterin Katharina Zeller, die sich anschließend bei allen Frauen und Männern der örtlichen Polizei für ihre Arbeit im Dienste der Stadt bedankte.
Die Statistiken zu den verschiedenen Tätigkeitsbereichen der örtlichen Polizei wurden anschließend vom Kommandanten Alessandro De Paoli vorgestellt und kommentiert.
Verkehrssicherheit: Zahl der Unfälle steigt, Zahl der Unfälle mit Verletzten sinkt - „Im Jahr 2025 haben wir 389 Verkehrsunfälle registriert, was einen Anstieg gegenüber 2024 (368) und 2023 (355) bedeutet. Darunter gab es keine tödlichen Unfälle, 134 Unfälle mit Verletzten (unveränderte Zahl gegenüber 2024), 238 Unfälle mit Sachschaden und 5 Unfälle mit Fußgänger*innen. Der Rückgang schwerer Unfälle geht mit einer verstärkten Präsenz auf dem Gebiet und gezielten Kontrollen zur Prävention einher", betonte De Paoli.
Anstieg der Führerscheinentzüge wegen Handynutzung - Im Jahr 2025 wurden 119 Führerscheinentzüge wegen schwerer Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung, 299 Entzüge gemäß Art. 173 (Handynutzung am Steuer) und insgesamt 6.978 Punkteabzüge verzeichnet. „Die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer“, bekräftigte der Kommandant, „ist nach wie vor eine der Hauptursachen für Ablenkung: Die festgestellten Verstöße haben sich gegenüber 2024 mehr als verdoppelt".
Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss - Im Laufe des Jahres gingen die Verstöße wegen Fahren unter Alkoholeinfluss auf 53 zurück (2024 waren es 76), während die Verstöße wegen Fahren unter Drogeneinfluss auf 7 anstiegen (2024 waren es 2).
Deutlicher Rückgang der durch Radarkontrollen festgestellten Verstöße - Die Zahl, der durch Radarkontrollen und Telelaser festgestellten Verstöße ist drastisch zurückgegangen, von 1.336 im Jahr 2024 auf 261 im Jahr 2025, was vor allem auf die jüngsten Vorschriften zurückzuführen ist, die strengere Regeln für den Einsatz von Radarkontrollen in Stadtzentren vorschreiben.
Gesamtzahl der Sanktionen - Im Jahr 2025 wurden 27.162 Sanktionen verhängt, was einem Anstieg gegenüber den 24.371 Sanktionen im Jahr 2024 entspricht. Zu den wichtigsten Arten gehörten: 10.063 Bußgelder wegen Falschparkens, 12.181 Verstöße gegen die verkehrsberuhigte Zone, 1.296 Verstöße wegen Nichtbeachtung von Ampeln und Verkehrszeichen, 309 Bußgelder wegen der Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer und 69 Verstöße im Versicherungsbereich.
Abgeschleppte oder beschlagnahmte Fahrzeuge - Im Jahr 2025 wurden 936 Fahrzeuge wegen Falschparkens abgeschleppt, 27 verwaltungsrechtliche Stilllegungen, 55 verwaltungsrechtliche Beschlagnahmungen und 2 strafrechtliche Beschlagnahmungen vorgenommen. Darüber hinaus wurden 3 gestohlene Fahrzeuge wiedergefunden und 47 verlassene Fahrzeuge abgeschleppt (stark steigende Zahl).
Gerichtspolizei: beständige Tätigkeit - Die Tätigkeit der Gerichtspolizei bestätigt ein konstantes Engagement: 87 Meldungen an die Justizbehörden, 3 festgenommene Personen, 49 Beschlagnahmungen wegen Drogen, 569 von der Staatsanwaltschaft beauftragte Maßnahmen, 75 Anzeigen wegen Verlusts von Dokumenten, 314 Überprüfungen von Personenstandsdaten.
Umwelt: Rückgang der Verstöße im Bereich Abfall - Die Umweltkontrollen führten zu 105 Kontrolltagen und 502 festgestellten Verstößen gegen die kommunalen Abfallvorschriften (Rückgang gegenüber 565 im Jahr 2024). Es sei daran erinnert, dass seit Oktober an den Wertstoffinseln abwechselnd 10 Überwachungskameras in Betrieb sind.
Schulen und Parks: verstärkte Präsenz im Gebiet - In Schulbereichen wurden 291 Kontrollen (276 im Jahr 2024) durchgeführt, mit insgesamt 141 Strafen. Auch in öffentlichen Parks war ein starker Anstieg der Präventivmaßnahmen zu verzeichnen: 847 Kontrollen (663 im Jahr 2024) mit 2 Strafen wegen Verstößen gegen die Vorschriften der Polizeiordnung.
FOTO
PRÄSENTATION