Sinich: Im Herbst beginnt die Sanierung der Alten Landstraße

Sichere Fußwege, neue Bushaltestellen und Maßnahmen für nachhaltige Mobilität: Kürzlich wurde den Anwohner*innen das Projekt zur Aufwertung der Alten Landstraße vorgestellt, die sich gegenüber der übergemeindlichen Kläranlage zwischen dem Förstlerhof und der Kreuzung Reich-/Montecatinistraße befindet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 230.000 Euro, Baubeginn im Herbst 2026.

Veröffentlichungsdatum:

17.08.2026

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Sichere Fußwege, neue Bushaltestellen und Maßnahmen für nachhaltige Mobilität: Kürzlich wurde den Anwohner*innen das Projekt zur Aufwertung der Alten Landstraße vorgestellt, die sich gegenüber der übergemeindlichen Kläranlage zwischen dem Förstlerhof und der Kreuzung Reich-/Montecatinistraße befindet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 230.000 Euro, Baubeginn im Herbst 2026.

GruppenfotoKürzlich wurde den Anwohner*innen das Projekt zur Aufwertung der Alten Landstraße vorgestellt. Ziel ist es, die städtebauliche Qualität der Zone zu verbessern und dessen öffentliche Nutzbarkeit sowie Sicherheit zu erhöhen.Die Maßnahme betrifft das gemeindeeigene Areal zwischen der Reichstraße und der Alten Landstraße, auf dem sich derzeit auch eine Tankstelle und ein Imbissstand befinden. Das entsprechende Projekt, das von Ingenieur Giuseppe Melfitano auf der Grundlage einer Idee des Architekten Wolfram Haymo Pardatscher, dem ehemaligen Leiter der Abteilung für Bauwesen und technische Dienste der Gemeinde Meran, ausgearbeitet wurde, zielt darauf ab, die städtebauliche Qualität des Areals zu verbessern und dessen öffentliche Nutzbarkeit sowie Sicherheit zu erhöhen.

Die wichtigste Neuerung betrifft die Neugestaltung des lokalen Straßenverkehrs. Die Alte Landstraße wird im Abschnitt zwischen dem Kiosk und der nördlichen Kreuzung mit der Reichstraße in eine Einbahnstraße mit Fahrtrichtung Süd-Nord in Richtung Meran umgewandelt, mit Ausnahme des südlichen Abschnittes zwischen der Kreuzung mit der Reichstraße und den neuen Parkplätze, die neu gestaltet und mit wasserdurchlässigem Gitterziegelbelag versehen werden, was zur Verbesserung des Regenwassermanagements und zur Verringerung der Bodenversiegelung beiträgt.

Das Projekt (siehe Pläne 123 und 4) sieht zudem den Bau eines neuen Gehwegs entlang der an die Alte Landstraße angrenzenden Häuser vor, der mit einer erneuerten Straßenbeleuchtung ausgestattet wird, sowie die Schaffung von Fußwegen, die die Grünfläche mit der Bushaltestelle verbinden. Außerdem werden Kabelkanäle für das künftige Glasfasernetz verlegt. Zudem wird die in die Jahre gekommene öffentliche Wohnmobil-Servicestation zur Frischwasserversorgung und Abwasserentsorgung endgültig entfernt.

Besonderes Augenmerk wurde auch auf die Barrierefreiheit und den öffentlichen Nahverkehr gelegt. Entlang der Reichstraße werden zwei neue Bushaltestellen eingerichtet, während der neue Fußgänger*innenüberweg gemäß den geltenden Sicherheitsstandards beleuchtet wird. Zudem werden die Zufahrtsstraßen zu den bestehenden Gebäuden neu asphaltiert und die entsprechenden Entwässerungssysteme angelegt.

„Mit diesem Projekt geben wir den Anwohner*innen einen aufgeräumteren, sichereren und einladenderen Raum zurück und werten ein Gebiet auf, das heute sowohl aus städtebaulicher als auch aus funktionaler Sicht Probleme aufweist. Die Sanierungsmaßnahmen werden konkret zur Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil und der öffentlichen Sicherheit beitragen“, erklärt der Stadtrat für öffentliche Arbeiten, Stefan Frötscher.

„Es handelt sich um eine Maßnahme, die Stadterneuerung und nachhaltige Mobilität miteinander verbindet. Die neuen Bushaltestellen, die Fußwege, die Beleuchtung des Fußgänger*innenüberwegs und die Neugestaltung des Straßenverkehrs werden diesen Bereich des Stadtviertels sicherer und besser angebunden machen und so die Fortbewegung zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln fördern“, betont der Stadtrat für Straßen und Infrastruktur, Christoph Mitterhofer.

Der Auftrag für die Bauarbeiten wurde an die Firma De.Co.Bau GmbH vergeben. Die Nettobaukosten belaufen sich auf 230.000 Euro, die voraussichtliche Bauzeit beträgt 60 Kalendertage. Der Baubeginn ist für Herbst 2026 geplant. 

Die Bauleitung und die Sicherheitskoordination liegen in den Händen von Ingenieur Giuseppe Melfitano, während die Planung und die geologische Überprüfung vom Leiter des Amtes für Straßen, Infrastruktur und Geologie, Nikolaus Mittermair, betreut werden.

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Zuletzt aktualisiert: 17.08.2026, 11:56 Uhr

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