Die Meraner Stadtregierung hat die Modernisierungspläne für die Sportplätze an der Passermündung beschlossen – ein strategisches Projekt, das Teil eines umfassenderen Programms zur Entwicklung der städtischen Sportanlagen ist. Die Planungsphase soll bis Herbst 2026 abgeschlossen werden. Die voraussichtlichen Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 2,6 Millionen Euro.
Von links: Sportstadträtin Barbara Hölzl, Vizebürgermeister Nerio Zaccaria und Bautenstadtrat Stefan Frötscher.„Wir wollen die Sportanlagen in der Postgranzstraße durch eine Reihe von Maßnahmen sanieren, die insbesondere den Jugendlichen – in diesem Fall den Fußballern – zugutekommen. Nach den in den vergangenen Jahren am Lahn-Platz in Obermais durchgeführten Verbesserungen konzentrieren wir uns nun auf die Sportplätze an der Passermündung. Darüber hinaus denken wir auch über künftige Maßnahmen am Sportplatz in Sinich nach. Dies ist ein klares Signal an die Welt des Sports, insbesondere an den Jugendsport: Die Verwaltung ist präsent, aufmerksam und engagiert, moderne und angemessene Infrastrukturen bereitzustellen, die die Aktivitäten der Vereine auf einem immer höheren Niveau unterstützen können“, bekräftigten auf der heutigen Pressekonferenz der Stadtregierung der Vizebürgermeister Nerio Zaccaria, der Stadtrat für öffentliche Bauten Stefan Frötscher und die Stadträtin für Sport Barbara Hölzl.
Das Modernisierungsprojekt für die Sportplätze in der Postgranzstraße umfasst eine Reihe neuer Gebäude und Funktionen, die die Nutzbarkeit der Flächen, die Dienstleistungen für Sportler*innen und Sportvereine sowie die Erlebnisqualität für das Publikum verbessern sollen. Die im Einzelnen vorgesehene Maßnahmen wurden von der Ingenieurin Francesca Liberi (Amt für öffentliche Arbeiten) und vom Architekten Alexander Burger (Büro Dejaco & Partners) erläutert:
Aufstockung des bestehenden Servicegebäudes – Es wird ein neues Obergeschoss errichtet, das zwei weitere Umkleideblöcke, einen Mehrzweckraum für Besprechungen und sportliche Aktivitäten mit Abstellraum, eine vorgelagerte Terrasse sowie zwei Büros umfasst. Der Zugang erfolgt über eine Außentreppe und einen Aufzug.
Neues Lager für Maschinen und Gastronomiebereich – Im nordöstlichen Bereich entsteht ein Lager für die Instandhaltung, über dem ein neuer Gastronomiebereich mit Terrasse errichtet wird. Dieser ist ausschließlich über den bestehenden Weg entlang der Passer erreichbar, der zugleich als Zugang zu den Tribünen dient.
Lager für Sportausrüstung und neue Zuschauerplattform – Im nördlichen Bereich ist ein ca. 90 m² großes Lager für die Ausrüstung der verschiedenen Vereine vorgesehen. Darüber wird eine zur Postgranzstraße hin auskragende Plattform errichtet, die direkt vom Radweg aus zugänglich ist.
Fundamentplatte für Metalltribüne – An der Westseite wird die Struktur für die Installation einer neuen Metalltribüne vorbereitet.
Zeitplan und Kostenrahmen – Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 2,6 Millionen Euro. Der Abschluss der Planung ist bis Herbst 2026 vorgesehen, die Fertigstellung der Arbeiten für Mitte 2028. Mit der Planung wurde eine Arbeitsgemeinschaft unter der Federführung des Büros Dejaco & Partners beauftragt.
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Foto 1 (Barbara Hölzl, Nerio Zaccaria, Stefan Frötscher)
Foto 2 (Francesca Liberi, Alexander Burger)
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