Heute Abend (31. März) haben der für Hochbau und Valorisierung des Vermögens zuständige Landesrat Christian Bianchi und die Mitglieder des paritätischen Verwaltungskomitees für die Aufwertung des Maiser Pferderennplatzes und des Pferdedorfs Borgo Andreina dem Gemeinderat die Ergebnisse der von der Arbeitsgruppe durchgeführten Bewertungen sowie die Zukunftsszenarien für die Meraner Pferdesportanlage vorgestellt.
Von links: Amtsdirektor Andrea Sega, Ressortleiter Daniel Bedin, Landesrat Christian Bianchi, Rechtsanwältin Clara Martone und Unternehmensberater Richard Stampfl.Dem Komitee gehören Ingenieur Daniel Bedin, Leiter des Ressorts Hochbau und Valorisierung des Vermögens, und Architekt Andrea Sega, Direktor des Landesamtes für Hochbau Ost, als Vertreter der Landesverwaltung, sowie die Rechtsanwältin und Vizepräsidentin der Gesellschaft Merano Galoppo, Clara Martone, und der Unternehmensberater Richard Stampfl als Vertreter der Stadtverwaltung an.
Zu den geplanten Maßnahmen gehören: die architektonische Aufwertung und Restaurierung der historischen Gebäude, die Bereitstellung neuer Veranstaltungsräume für die ganzjährige Nutzung, gastronomische Angebote, die Errichtung eines interaktives Museums über Pferde, Pferderennen und die Geschichte der Pferderennbahn, die Schaffung eines Haflinger-Kompetenzzentrums und von Einrichtungen für die Hippotherapie sowie die Renovierung der derzeit geschlossenen Tierklinik (siehe Präsentation).
Der Gemeinderat hat dann eine Änderung der Organisationsordnung der Gemeinde Meran genehmigt. Insbesondere wurde beschlossen, eine neue Amtsdirektion zu schaffen, nämlich die Direktion des Kulturamtes. Diese wird für die deutsche und italienische Kultur, kulturelle Veranstaltungen, die Stadtbibliothek, das Stadtarchiv, das Stadtmuseum und die Denkmäler, die Chancengleichheit, das Stadtmarketing und die Stadtmarke Meran sowie für die partizipative Stadtentwicklung zuständig sein. Die Kompetenzen Wirtschaftliche Entwicklung, Tourismus, Stadtraumgestaltung, Strukturfonds/Fundraising sowie Start-up-Business und Coworking Space verbleiben hingegen bei der Abteilung. Um die Synergien mit den von der Abteilungsdirektion koordinierten Aktivitäten bestmöglich zu nutzen, wird künftig auch die „Beitragsverwaltung“ eingerichtet, also eine einheitliche Anlaufstelle für alle Beitragsansuchen der Abteilung 5. Darüber hinaus wird die derzeit der Abteilung 1 zugeordnete Kompetenz „Sport und Freizeit“ wieder der Leitung der Abteilung 5 zugewiesen. Die Direktion „Strategisches Management und Gebarungskontrolle“ erhält die Zuständigkeiten für die Beteiligungsgesellschaften. Die derzeitige Dienststelle Bibliotheken, Museen und Archive wird abgeschafft.
Anschließend wurde auch der Stellenplan geändert, zum einen, um diesen an die überarbeitete Organisationsordnung anzupassen, zum anderen, um kleinere Änderungen an einigen Berufsbildern vorzunehmen.
Schließlich wurde die mit den Gemeinden Tscherms, Kuens, Gargazon, Lana, Algund, Marling, Partschins, Plaus, Burgstall, Naturns, St. Pankraz, Tirol, Riffian und Schenna abzuschließende Vereinbarung zur gemeinsamen Nutzung des städtischen Schlachthofs in der St.-Josef-Straße für die Jahre 2026-2031 verabschiedet. Diese sieht wie in den vergangenen Jahren einen Solidaritätsbeitrag vor, welcher von den Mitgliedsgemeinden getragen wird und sich auf Grundlage der Einwohner*innen und der Quote für jedes in der jeweiligen Gemeinde katalogisierte lebende Tier ergibt.
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Die Aufzeichnung der Ratssitzung vom 31. März 2026