Die Stadtverwaltung hat eine 160 Quadratmeter große Immobilie im Stadtviertel St.-Vigil-Platz erworben, um diese als Treffpunkt für die Gemeinschaftsentwicklung und die aktive Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen zu nutzen.
Ein neuer inklusiver Raum, der auf die aktive Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen ausgerichtet ist: Das war das Ziel, das sich die Meraner Stadtverwaltung 2025 gesetzt hatte, als sie eine Marktstudie startete, um Räumlichkeiten für die Förderung des sozialen Zusammenhalts der Stadtviertelbewohner*innen am St.-Vigil-Platz zu finden.
Die ehemalige Stadträtin Emanuela Albieri (von links), der Vizebürgermeister und Vermögensstadtrat Nerio Zaccaria und die Stadträtin für die Beziehungen zu den Stadtvierteln Antonella Costanzo.Die Initiative wurde heute (17. April) mit der offiziellen Schlüsselübergabe erfolgreich abgeschlossen. Die Räumlichkeiten am St.-Vigil-Platz Nr. 36, die von Jonas Hafner, Inhaber der Hafner & C. srl, abgetreten wurde, gehen damit in den Besitz der Gemeinde über und können für die Schaffung neuer Gemeinschaftsräume und von bürgernahen Dienstleistungen genutzt werden.
Die kurze Übergabezeremonie fand in Anwesenheit des Vizebürgermeisters und Vermögensstadtrats Nerio Zaccaria, der Referentin für Kultur und Beziehungen zu den Stadtvierteln Antonella Costanzo, der ehemaligen Stadträtin Emanuela Albieri, sowie des Vorsitzenden des Stadtviertelkomitees Giancarlo Penasa statt.
„Der Erwerb dieser Immobilie stellt einen konkreten und bedeutenden Schritt in Richtung der Stadtvision dar, die wir als Gemeindeverwaltung mit Überzeugung vorantreiben: eine Stadt, die in ihre Stadtteile, in zwischenmenschliche Beziehungen und in die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger investiert. Dieser neue Raum wird nicht nur als physisches Gut, sondern auch als strategische Ressource in das kommunale Vermögen aufgenommen, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken und auf innovative Weise auf die sich abzeichnenden Bedürfnisse der lokalen Gemeinschaft einzugehen. Es ist ein wichtiges Ergebnis, das auch dank der entscheidenden Unterstützung der Familienagentur, der Landesrätin Rosmarie Pamer und der gesamten Landesregierung möglich wurde, denen wir für den gewährten finanziellen Beitrag danken. Diese Investition zeigt, wie wichtig die institutionelle Zusammenarbeit ist, um Projekte zu realisieren, die einen direkten und nachhaltigen Einfluss auf die Lebensqualität in unseren Stadtvierteln haben“, betonten Zaccaria und Costanzo. Sie bedankten sich auch bei der ehemaligen Stadträtin Emanuela Albieri dafür, dass sie den Grundstein für dieses Projekt gelegt hatte.
Der Kauf der Immobilie bedeutete für die Gemeinde eine Gesamtinvestition von 427.000 Euro. Die Verwaltung konnte dabei auf die Unterstützung der Landesregierung zählen, die sich mit einer Finanzierung in Höhe von 341.000 Euro beteiligte.
Die Räumlichkeiten befinden sich im Erdgeschoss, nur wenige Meter vom Sitz des Stadtviertelkomitees entfernt, und erstrecken sich über eine Fläche von 160 Quadratmetern. Sie werden zu einem Ort, der dem Aufbau sozialer Netzwerke, der Zusammenarbeit und der Einführung innovativer Dienstleistungen gewidmet ist, die auf neue Bedürfnisse eingehen und das Gemeinschaftsleben im Stadtteil neu beleben können.
„In den kommenden Wochen“, so Stadträtin Costanzo, „wird die Stadtverwaltung eine Bekanntmachung veröffentlichen, um lokale Einrichtungen wie Vereine und Beratungsstellen anzusprechen, die der Gemeinschaft sofortige Dienste anbieten können – von der Betreuung von Kindern über die Unterstützung von Familien bis hin zur Erkennung und Begleitung von Unbehagen bei Jugendlichen. Diese Gemeinschaftsplattform kann eine entscheidende Rolle bei der Vorbeugung vieler kritischer Situationen spielen.“
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