Abschlussrechnung 2025 der Gemeinde Meran verabschiedet

In ihrer gestrigen Sitzung hat die Stadtregierung die Abschlussrechnung 2025 verabschiedet, die mit einem positiven und finanziell soliden Ergebnis abschließt. Dies wurde auf der wöchentlichen Pressekonferenz des Ausschusses von Vizebürgermeister und Finanzstadtrat Nerio Zaccaria erläutert. Er gab auch einen Überblick über die bedeutenden Investitionen, die mit einem Teil des Verwaltungsüberschusses geplant sind.

Veröffentlichungsdatum:

22.04.2026

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In ihrer gestrigen Sitzung hat die Stadtregierung die Abschlussrechnung 2025 verabschiedet, die mit einem positiven und finanziell soliden Ergebnis abschließt. Dies wurde auf der wöchentlichen Pressekonferenz des Ausschusses von Vizebürgermeister und Finanzstadtrat Nerio Zaccaria erläutert. Er gab auch einen Überblick über die bedeutenden Investitionen, die mit einem Teil des Verwaltungsüberschusses geplant sind.

GruppenfotoVon links: Vizebürgermeister und Finanzstadtrat Nerio Zaccaria, Bürgermeisterin Katharina Zeller und Alessandro Amaduzzi, Leiter der Abteilung Finanzen und Vermögen.„Die Abschlussrechnung 2025“, so der Vizebürgermeister, „weist einen Gesamtverwaltungsüberschuss in Höhe von 70 Millionen und 147 Tausend Euro aus. Nach Abzug der obligatorischen Rückstellungen – darunter jene für zweifelhafte Forderungen, Rechtsstreitigkeiten, Abfindungen, Vertragsverlängerungen und Abfindungen bei Amtsende – beläuft sich der verfügbare Verwaltungsüberschuss auf 64 Millionen Euro.“

„Es ist wichtig zu präzisieren“, fuhr Zaccaria fort, „dass 20 Millionen Euro dieses Betrags bereits für den in Untermais zu errichtenden Schulkomplex (Stams) zurückgestellt und zweckgebunden sind. Daher beläuft sich der tatsächlich für neue politische und planerische Entscheidungen nutzbare Überschuss auf rund 44 Millionen Euro. Aus buchhalterischer Sicht beläuft sich der verfügbare Überschuss jedoch weiterhin auf 64 Millionen Euro. Gestern haben wir die Verwendung eines bedeutenden Teils dieser Mittel festgelegt und sie für strategische Maßnahmen für die Stadt vorgesehen. Hier die wichtigsten Investitionen:

- Der Fonds für den Schulkomplex in Untermais (Stams) wurde von 20 auf 25 Millionen Euro aufgestockt;

- 3,945 Millionen Euro sind für die Errichtung des neuen Kindergartens Sissi vorgesehen, dessen Baubeginn für 2026 geplant ist;

- 2,813 Millionen Euro hingegen für die Neugestaltung des Kornplatzes;

- 3 Millionen Euro werden für ein außerordentliches Asphaltierungsprogramm bereitgestellt, das vorrangig die Hauptverkehrsadern der Stadt betrifft. Die Planung ist bis 2026 vorgesehen, der Baubeginn soll Anfang 2027 erfolgen;

- 408.000 Euro werden für die Fertigstellung des vierten Bauloses des Projekts zur Umstellung der öffentlichen Beleuchtung auf LED benötigt;

- 1 Million Euro wird zur Finanzierung eines Teils der Ausführungsplanung der Maßnahmen zur Minderung der Auswirkungen des Grundwasserspiegels in Sinich bereitgestellt;

- 1 Million Euro beträgt der Beitrag der Gemeinde zur Modernisierung des Schießstandes in der Katzensteinstraße (zweites Los);

- 9,3 Millionen Euro sind für den Erwerb der Immobilie von Alperia in der Laurinstraße vorgesehen, einschließlich der geschätzten Steuerabgaben;

- 30.000 Euro sind für die Fertigstellung der Photovoltaikanlage auf dem Dach des städtischen Schlachthofs erforderlich;

- 349.000 Euro für den Beginn der Arbeiten zur Errichtung der Photovoltaikanlage auf dem Gelände des Gemeindebauhofs;

- 80.000 Euro werden für die Planung neuer Räumlichkeiten an der Grundschule Wolkenstein bereitgestellt (die Umsetzung der Arbeiten ist für 2027 vorgesehen);

- 550.000 Euro werden der Inhouse-Gesellschaft Meranarena für Investitionen in die städtischen Sportanlagen zur Verfügung gestellt;

- 300.000 Euro beträgt der kommunale Anteil an der Restaurierung des Glockenturms der Pfarrkirche St. Nikolaus, einem Gesamtprojekt von 900.000 Euro, das von der Diözese und dem Land mitfinanziert wird;

- 675.000 Euro werden in die Sanierung des ehemaligen Gaswerksgeländes (Bereich Reitzentrum) investiert;

- 630.000 Euro kostet die Sanierung des Bodenbelags der Laubengasse, was dem Anteil der Gemeinde entspricht. Das Projekt wird von den Stadtwerken, Alperia, Edyna und Infranet mitfinanziert.

„Insgesamt belaufen sich die bereits geplanten Mittel auf rund 51 Millionen Euro, was eine umsichtige, vorsichtige und auf strukturelle Investitionen, die Qualität der Dienstleistungen und die nachhaltige Entwicklung der Stadt ausgerichtete Verwaltung bestätigt. Die Abschlussrechnung stellt eine solide finanzielle Grundlage dar, auf der wir die Planung der Maßnahmen in den kommenden Jahren fortsetzen können, wobei wir das Haushaltsgleichgewicht und die Investitionsfähigkeit aufrechterhalten“, so Zaccaria.

Demografische Daten

„Die demografische Bilanz der Stadt Meran zeichnet ein vielschichtiges Bild, das bedeutende soziale und strukturelle Veränderungen in der Bevölkerung aufzeigt. Insbesondere ist die Stabilität der Gesamtbevölkerungszahl weitgehend auf den Anstieg der ausländischen Wohnbevölkerung zurückzuführen, die mittlerweile fast 8.000 Personen umfasst“, erklärte Zaccaria.

„Ein weiterer Faktor mit großer Tragweite betrifft die Zusammensetzung der Haushalte. Von den rund 19.900 Haushalten in Meran bestehen 50 % aus nur einer Person. Diese Zahl regt zu einer eingehenden gesellschaftlichen Reflexion an und wirft wichtige Fragen hinsichtlich Dienstleistungen, des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Förderpolitik auf. Zu diesen Aspekten sind die Gemeindeverwaltung und die Stadtregierung bereits mit Bewertungen und Analysen beschäftigt, um mögliche Antworten und Maßnahmen zu ermitteln. Besorgniserregend ist zudem das natürliche Bevölkerungswachstum: Die Zahl der Todesfälle übersteigt weiterhin die der Geburten, mit einer negativen Differenz von etwa 170 Personen, eine Zahl, die zudem weiter steigt. In diesem Zusammenhang ist auch eine Veränderung bei den Bestattungspraktiken zu verzeichnen, wobei die Zahl der Feuerbestattungen (426) die der traditionellen Erdbestattungen (297) mittlerweile bei weitem übersteigt. Diese Daten stellen nur einige der Elemente dar, die sich aus der demografischen Bilanz der Gemeinde ergeben haben, bieten jedoch wichtige Denkanstöße, die über den rein statistischen und buchhalterischen Aspekt hinausgehen und die Aufmerksamkeit auf die aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen sowie auf die Herausforderungen lenken, denen sich die Stadt Meran in naher Zukunft stellen muss“, schloss der Vizebürgermeister. 

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Zuletzt aktualisiert: 22.04.2026, 12:02 Uhr

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