Am Montag, den 27. April, beginnen die Arbeiten zur Beseitigung der architektonischen Barrieren an der Bushaltestelle in der St.-Josef-Straße, gleich gegenüber dem Haupteingang des städtischen Friedhofs befindet. Es handelt sich um einen lang erwarteten Eingriff, der darauf abzielt, die Sicherheit und die Zugänglichkeit eines Bereichs zu verbessern, der von Bürgerinnen und Bürgern sowie Besucherinnen und Besuchern stark frequentiert wird.
Eine behindertengerechte Bushaltestelle, ein sichererer Fußgänger*innenüberweg und ein neuer Fahrradabstellplatz: Das sieht das von Ingenieur Roberto Beneduce ausgearbeitete Projekt vor. Am Montag, dem 27. April, beginnen die Arbeiten, die einen Monat dauern werden.Das vom Ingenieur Roberto Beneduce ausgearbeitete Projekt sieht eine vollständige Neugestaltung des Bereichs der Bushaltestelle vor, die künftig auch für Menschen mit Behinderungen uneingeschränkt zugänglich sein wird. Gleichzeitig wird der Parkplatz vor dem Haupteingang des Friedhofs aufgewertet: Vorgesehen ist die Anlage eines gegenüber der Fahrbahn geschützten Fußgängerkorridors, der durch zwei Verkehrsinseln abgegrenzt wird.
„Es handelt sich um einen gezielten, aber von hohem öffentlichem Wert geprägten Eingriff“, erklärt der Referent für öffentliche Arbeiten Stefan Frötscher, „da er die Beseitigung architektonischer Barrieren ermöglicht und die täglich genutzten Bereiche für jene Menschen sicherer und würdiger gestaltet, die den städtischen Friedhof aufsuchen. Barrierefreiheit zu gewährleisten bedeutet, ein grundlegendes Recht zu schützen und die Qualität der urbanen Räume für alle zu verbessern.“
Das Projekt umfasst außerdem die Installation neuer Fahrradabstellanlagen nördlich des Parkplatzes, auf der gegenüberliegenden Seite des bisherigen Standorts, um die Nutzung nachhaltiger Mobilitätsformen zu fördern. Vorgesehen sind zudem Maßnahmen zur Sicherung der beiden Fußgängerübergänge: jener, der den Parkplatz mit der Bushaltestelle verbindet, sowie der Übergang zum Bahnhofstunnel, einschließlich der Anpassung der jeweiligen Beleuchtungsanlagen.
„Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer*innen hat oberste Priorität“, betont der Referent für Straßen und Infrastrukturen Christoph Mitterhofer, „insbesondere in einem so sensiblen und stark frequentierten Bereich. Dieser Eingriff schützt nicht nur den Autoverkehr, sondern vor allem die vielen Menschen, die den Friedhof zu Fuß, mit dem Bus oder mit dem Fahrrad erreichen.“
Die Arbeiten, die dem Unternehmen Mattivi übertragen wurden, werden voraussichtlich vier Wochen dauern und eine Gesamtinvestition von 105.000 Euro umfassen.
Die Gemeindeverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger um größtmögliche Kooperation während der Bauphase und setzt auf Verständnis für etwaige vorübergehende Unannehmlichkeiten im Hinblick auf eine nachhaltige und deutliche Verbesserung der Sicherheit und Barrierefreiheit des betroffenen Bereichs.