Theaterplatz: Vorübergehende Asphaltierung aufgrund kommender Großbaustellen

Die Meraner Stadtregierung hat in ihrer gestrigen Sitzung beschlossen, einen Teil des derzeitigen Belags des Theaterplatzes vorübergehend zu erneuern. Konkret werden im nördlichen Teil des Platzes die Porphyrpflastersteine entfernt und durch eine Asphaltdecke ersetzt.

Veröffentlichungsdatum:

13.05.2026

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Die Meraner Stadtregierung hat in ihrer gestrigen Sitzung beschlossen, einen Teil des derzeitigen Belags des Theaterplatzes vorübergehend zu erneuern. Konkret werden im nördlichen Teil des Platzes die Porphyrpflastersteine entfernt und durch eine Asphaltdecke ersetzt.

GruppenfotoStadtrat Christoph Mitterhofer (von links), Bürgermeisterin Katharina Zeller und Manuel De Vito vom Amt für Straßen und Infrastruktur der Stadtgemeinden Meran.„Die Maßnahme“, erklärte heute der Stadtrat für Straßen und Infrastruktur Christoph Mitterhofer auf der wöchentlichen Pressekonferenz des Ausschusses, „ist notwendig, da in den kommenden Monaten aufgrund des Beginns und der gleichzeitigen Durchführung wichtiger öffentlicher Baustellen mit einem Anstieg des Schwerverkehrs in diesem Gebiet zu rechnen ist. Dazu gehören insbesondere die Sanierung der Theaterbrücke, das Projekt „Graf von Meran“, die Erneuerung des Belags in der Laubengasse sowie die Neugestaltung des Kornplatzes und der oberen Freiheitsstraße.“

„Die Entscheidung für eine vorübergehende Asphaltierung“, so Mitterhofer weiter, „ist durch die Notwendigkeit begründet, zu verhindern, dass das wiederholte Befahren durch Schwerlastfahrzeuge das Porphyrpflaster anhebt und beschädigt und dadurch Unebenheiten und potenzielle Sicherheitsrisiken verursachen könnte – ähnliche Schäden sind bereits im Bereich des Brunnenplatzes an der Kreuzung Schenna-/Vergilstraße aufgetreten. Der nördliche Teil des Theaterplatzes ist nämlich aufgrund des Baustellenverkehrs am stärksten belastet.“

Die entfernten Pflastersteine werden sorgfältig gelagert und aufbewahrt. Nach Abschluss der Großbaustellen, sobald die außergewöhnliche Belastung auf dem Platz wegfällt, kann das Material für die Wiederherstellung des ursprünglichen Pflasters wiederverwendet werden. Der Asphalt wird – soweit technisch möglich – optisch an den bestehenden Platzbelag angepasst, um die Auswirkungen auf das Erscheinungsbild des Platzes möglichst gering zu halten.

„Es handelt sich um eine pragmatische und vorübergehende Maßnahme, die darauf abzielt, das städtische Kulturerbe zu schützen und gleichzeitig die öffentliche Sicherheit sowie die Funktionsfähigkeit des Straßenverkehrs in einer für die Stadt besonders komplexen Phase zu gewährleisten“, betonte Mitterhofer. „Unser Augenmerk gilt sowohl der Erhaltung der historischen Materialien als auch der Notwendigkeit, die Durchführung der Bauarbeiten ohne weitere Schäden oder zusätzliche Kosten zu ermöglichen.“

Der Beginn der Arbeiten ist für Montag, den 15. Juni, vorgesehen. Gemäß dem mit den Technikern und dem beauftragten Unternehmen vereinbarten Zeitplan wird die Maßnahme maximal vier Wochen dauern, vorbehaltlich etwaiger Verzögerungen aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen.

Um die Durchführung der Arbeiten zu ermöglichen, müssen spezifische verkehrstechnische Maßnahmen ergriffen werden, die vorübergehende Umleitungen des öffentlichen Verkehrs und des Nahverkehrs mit sich bringen. Nähere Informationen zu den Verkehrsänderungen werden der Bevölkerung mitgeteilt, sobald alle technischen Aspekte des Projekts festgelegt sind.

Die Stadtverwaltung ist sich der möglichen Unannehmlichkeiten bewusst, die die Arbeiten mit sich bringen können, und dankt den Bürgerinnen und Bürgern bereits jetzt für ihr Verständnis und ihre Mitarbeit.

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Zuletzt aktualisiert: 13.05.2026, 11:29 Uhr

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