Stadtregierung tauscht sich mit Wirtschaftsvertretern aus

Mobilität, Wohnraum und Digitalisierung: Die Mitglieder der Meraner Stadtregierung und die Vertreter des Südtiroler Wirtschaftsrings (SWR-EA) haben sich kürzlich über aktuelle Herausforderungen und gemeinsame Zukunftsstrategien ausgetauscht.

Veröffentlichungsdatum:

15.05.2026

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Mobilität, Wohnraum und Digitalisierung: Die Mitglieder der Meraner Stadtregierung und die Vertreter des Südtiroler Wirtschaftsrings (SWR-EA) haben sich kürzlich über aktuelle Herausforderungen und gemeinsame Zukunftsstrategien ausgetauscht.

GruppenfotoVon links: Stadtrat Stefan Frötscher, der Präsident des Bezirks Burggrafenamt des SWR-EA Wolfgang Töchterle, der Präsident des SWR-EA Lukas Brunner, Stadträtin Antonella Costanzo, Stadtrat Christoph Mitterhofer und Stadtrat Daniele Di Lucrezia. Zu einem konstruktiven Austausch trafen sich kürzlich die Mitglieder der Meraner Stadtregierung mit Vertretern des Südtiroler Wirtschaftsrings (SWR-EA) im Rathaus. Im Fokus des Treffens standen die aktuellen Entwicklungs- und Innovationsprozesse, die das Stadtbild und das wirtschaftliche Gefüge Merans derzeit prägen. 

An dem Austausch nahmen seitens der Gemeinde die Stadträte Stefan Frötscher, Christoph Mitterhofer und Daniele Di Lucrezia sowie Stadträtin Antonella Costanzo teil. Den SWR-EA vertraten Präsident Lukas Brunner und der Präsident des Bezirks Burggrafenamt, Wolfgang Töchterle.

Ein zentrales Thema waren die laufenden und geplanten Baustellen im Stadtgebiet. Dass Meran sich in einem „Innovationsschub“ befindet, darin waren sich alle Beteiligten einig. Die notwendigen Eingriffe im Straßenbau und bei öffentlichen Gebäuden führen kurzfristig zwar zu Verkehrsbehinderungen, seien jedoch notwendig, um Mobilität und Lebensqualität langfristig zu verbessern. „Hier braucht es neben Geduld auch gegenseitiges Verständnis für Veränderungen, deren Umsetzung seit Langem notwendig ist. Wir werden uns weiterhin darum bemühen, die bestehende Infrastruktur behutsam weiterzuentwickeln und die Bürger*innen sowie Betriebe aktiv in die Prozesse einzubinden“, so die Meraner Stadträt*innen.

Prioritär behandelt werden sollen außerdem die Themen Wohnungsnot und Arbeitsmarkt, um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Meran langfristig zu sichern, sowie die Förderung von Innovation durch den Abbau bürokratischer Hürden – mit dem Ziel, das „Once-Only-Prinzip“ konsequent umzusetzen. Dabei sollen Bürger*innen und Unternehmen ihre Daten nur einmal eingeben müssen, damit diese für verschiedene Verwaltungsprozesse genutzt werden können.

Im Rahmen des Austauschs wurde auch die Notwendigkeit hervorgehoben, eine nachhaltige Umweltpolitik als Gemeinschaftsaufgabe zu verstehen und aktiv zu fördern. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Wirtschaftstreibenden sei insbesondere dann unabdingbar, wenn es um Sauberkeit im öffentlichen Raum und die Bewältigung ökologischer Herausforderungen geht.

Die Vertreter des SWR-EA bedankten sich abschließend für den offenen und zukunftsorientierten Dialog. Die Bereitschaft der Meraner Stadtpolitik, die Wirtschaft frühzeitig über Herausforderungen und Planungen zu informieren, stelle eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zum Wohle der gesamten Stadtgemeinde dar.

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Zuletzt aktualisiert: 15.05.2026, 12:02 Uhr

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