Auf der Kurpromenade würdigt eine neuartige und originelle Interpretation des Salzburger Stiers den renommierten Internationalen Preis für Radio-Kabarett, der heute und morgen im Kurhaus stattfindet.
Von links: Jari Cecchini (Bauhof), Robert Asam (Kunstverein Kallmünz), Marco Masin (Dienststelle Grünflächen und Umwelt), Andreas Schwabl und Thomas Parandelli (Stadtgärtnerei), Stadträtin Antonella Costanzo, Meinhard Khuen und Marion Thöni (Kunstverein Kallmünz).
Die Würdigung der prestigeträchtigsten kulturellen Veranstaltungen, welche die Stadt im Laufe des Jahres beleben, auch durch künstlerische Blumeninstallationen im öffentlichen Raum, ist eine Tradition, die ihre Wurzeln in der langen Geschichte der städtischen Gärtnerei und des städtischen Bauhhofs hat. Auch anlässlich der 45. Ausgabe des Salzburger Stiers, des Internationalen Preises für Radio-Kabarett, der heute und morgen im Kurhaus stattfindet, erneuert Meran diese Verbindung zwischen Kreativität, städtischem Raum und Sorge um das Gemeinwohl. Auf der Kurpromenade, auf Höhe des Kurhauses, ist seit einigen Tagen eine originelle Version des Salzburger Stierszu sehen, und zwar in einer Meraner Neuinterpretation. Das Werk zieht die Aufmerksamkeit von Einheimischen und Gästen auf sich und ist zu einem beliebten Fotomotiv geworden ist.
Die Installation wurde vom Meraner Grafiker Laurin Kofler im Auftrag des Kunstvereins Kunstverein Kallmünz entworfen, wobei RAI Südtirol als Veranstalter fungierte. Die Umsetzung wurde durch die Zusammenarbeit des städtischen Bauamtes, des Bauhofs und der Stadtgärtnerei ermöglicht, die das grafische Projekt in eine dreidimensionale Kreation verwandelten. An der Realisierung des Werks haben insbesondere Josef Greiter, Roland Kneissl, Andreas Schwabl und Thomas Parandelli mitgewirkt. Die Gärtnerinnen und Gärtner der Stadt haben insgesamt 22 Arbeitsstunden in diese sympathische, gehörnte Figur investiert und jedes Detail mit Kompetenz und Leidenschaft gepflegt.
„Mit dieser Initiative bekräftigt die Stadt Meran ihr Engagement für die Aufwertung kultureller Veranstaltungen von internationaler Bedeutung und stärkt gleichzeitig die Rolle von Kunst und städtischem Grün als prägende Elemente der Lebensqualität in der Stadt. Der Salzburger Stier in der Meraner Version ist ein sichtbares Zeichen der Aufmerksamkeit für ein kulturelles Ereignis von internationaler Bedeutung und zugleich eine Geste der Pflege des öffentlichen Raums, der allen gehört“, betont die Umweltstadträtin Antonella Costanzo.