Grundwasserleiter Sinich: Gespräche mit LH Kompatscher über Maßnahmen und Finanzierung der Wasserbauarbeiten aufgenommen

Der Vizebürgermeister Nerio Zaccaria und der Gemeinderat Tommaso Cortellessa trafen sich am Donnerstag (21. Mai) in Bozen mit dem Landeshauptmann Arno Kompatscher, um eine Bestandsaufnahme der Maßnahmen zur Milderung der Auswirkungen des Grundwasseranspiegels in Sinich zu machen und einen Dialog über den Finanzierungsplan für die im Plan zur technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit vorgesehenen Wasserbauarbeiten aufzunehmen. 

Veröffentlichungsdatum:

25.05.2026

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Der Vizebürgermeister Nerio Zaccaria und der Gemeinderat Tommaso Cortellessa trafen sich am Donnerstag (21. Mai) in Bozen mit dem Landeshauptmann Arno Kompatscher, um eine Bestandsaufnahme der Maßnahmen zur Milderung der Auswirkungen des Grundwasseranspiegels in Sinich zu machen und einen Dialog über den Finanzierungsplan für die im Plan zur technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit (PFTE) vorgesehenen Wasserbauarbeiten aufzunehmen. An dem Treffen nahm auch Klaus Unterweger, Leiter der Landesagentur für Bevölkerungsschutz, teil.

Im Laufe des Gesprächs wurden die Verfahren erörtert, die auf die Vorlage des PFTE folgen werden. Dieser wird derzeit von den von der Gemeinde Meran beauftragten Technikern, den Ingenieuren Corrado Lucarelli und Ulrich Kauer, ausgearbeitet. Das Dokument wird die technische Grundlage bilden, um die notwendigen Maßnahmen, den Zeitplan und den entsprechenden finanziellen Rahmen genau festzulegen.

GruppenfotoVon links: Ratsmitglied Tommaso Cortellessa, Vizebürgermeister Nerio Zaccaria, Landeshauptmann Arno Kompatscher und Klaus Unterweger, Leiter der Landesagentur für Bevölkerungsschutz.Vizebürgermeister Nerio Zaccaria zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis des Austauschs: „Ich habe den Landeshauptmann Arno Kompatscher als sehr gut vorbereitet und umfassend über die Situation in Sinich informiert erlebt. Wir waren uns einig, dass, sobald der technisch-wirtschaftliche Machbarkeitsplan vorliegt, eine Sitzung mit den beauftragten Fachleuten und den Vertretern der verschiedenen beteiligten Landesabteilungen einberufen werden muss. Auch im Sommer – voraussichtlich im August – hat der Landeshauptmann seine Bereitschaft bekräftigt, an dieser vertiefenden Besprechung teilzunehmen.“

Im Laufe des Treffens wurde vorweggenommen, dass sich die Gesamtkosten der Maßnahmen, einschließlich der technischen Kosten, der Wasserbauarbeiten und der zugehörigen Infrastruktur, voraussichtlich auf etwa 12 bis 13 Millionen Euro belaufen könnten. „Der Landeshauptmann“, fügte Zaccaria hinzu, „hat mir bestätigt, dass die Landesverwaltung ihren finanziellen Beitrag leisten wird. Kompatscher hat zudem Direktor Unterweger beauftragt, im Rahmen der Landesvorschriften die Modalitäten und den Umfang dieses möglichen Beitrags zu prüfen.“

„Während der Sitzung im Palais Widmann“, erklärte Zaccaria, „wurde dank der praktischen Erfahrungen, die der Gemeinderat Tommaso Cortellessa gesammelt hat, auch die Frage der künftigen Verwaltung der Bauwerke und der notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen angesprochen. Es reicht nämlich nicht aus, die Maßnahmen durchzuführen, sondern es ist von grundlegender Bedeutung, auch deren Instandhaltung im Laufe der Zeit strukturiert zu planen".

„Gerade aufgrund der Notwendigkeit, einen einzigen Ansprechpartner für die Verwaltung der von mehreren Akteuren gemeinsam genutzten Kanäle zu gewährleisten (siehe auch die Pressemitteilung vom 19. Mai 2026), haben wir uns an Landeshauptmann Kompatscher gewandt, damit er die Initiative auf Landesebene unterstützt, und ihn gebeten, die Gemeinde Meran als federführende Stelle zu benennen, nach Abschluss der Projektaktivitäten eine Ernennung zu formalisieren und die Maßnahme gemäß dem geltenden Rechtsrahmen zu finanzieren“, erklärte Cortellessa.

„Die Idee, eine einzige Stelle mit der Verwaltung der Kanäle zu beauftragen, wurde vom Landeshauptmann geteilt, da die Gemeinde Meran die Verwaltung ist, die dem Gebiet und der Bevölkerung am nächsten steht. Zu diesem Zweck wird jedoch eine Vereinbarung unerlässlich sein, die es der Gemeinde ermöglicht, auf jenen Flächen tätig zu werden, die sich im Besitz des Landes - das heißt des Bonifizierungskonsortiums, der Wildbachverbauung, des Versuchszentrums Laimburg und der Agentur für Landesdomäne - befinden“, stellte Zaccaria klar.

Landeshauptmann Kompatscher würdigte die bisherige Arbeit der Gemeindeverwaltung und schloss nicht aus, im Herbst an einer öffentlichen Versammlung mit den Bürger*innen von Sinich teilzunehmen, um die Planungs- und Umsetzungsphasen der Bauvorhaben transparent darzulegen. 

„Wir gehen mit großer Zufriedenheit aus diesem Treffen hervor“, schlossen Vizebürgermeister Nerio Zaccaria und Gemeinderat Tommaso Cortellessa, „wegen der Bereitschaft, der Klarheit und der Aufmerksamkeit, die Landeshauptmann Kompatscher und Direktor Unterweger einem Thema entgegengebracht haben, das für die Sicherheit und Lebensqualität der Menschen in Sinich so wichtig ist.“

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Zuletzt aktualisiert: 25.05.2026, 08:07 Uhr

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