Cynthia Spizzichino, Beraterin des Generaldirektors der Agentur für Staatsgüter, und Nerio Zaccaria, Vizebürgermeister von Meran, haben heute Vormittag (19. Juni) in Rom die Vereinbarung zwischen der Agentur für Staatsgüter und der Stadtgemeinde Meran unterzeichnet, um ein gemeinsames Programm zur Rationalisierung, Aufwertung und Erneuerung des öffentlichen Immobilienbestands der Stadt auf den Weg zu bringen. Dieses soll eine effizientere und nachhaltigere Verwaltung gewährleisten und wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung fördern.
Von links: der Vizebürgermeister von Meran, Nerio Zaccaria, und Cynthia Spizzichino, Beraterin des Generaldirektors der Agentur für Staatsgüter.Im Mittelpunkt der Vereinbarung steht die Festlegung eines gemeinsamen Asset-Management-Plans, der die Maßnahmen am Immobilienbestand ganzheitlich nach einer Vision der Stadterneuerung lenken wird, die Umwelt- und Sozialauswirkungen berücksichtigt, die lokale Identität respektiert und gleichzeitig die wichtigsten Finanzierungsquellen sowie die für deren Umsetzung erforderlichen städtebaulichen und administrativen Schritte ermittelt. Die Projektplanung wird von Zielen wie Klimaneutralität, effizienter Ressourcennutzung, Umweltqualität, Energiewende, nachhaltiger Mobilität, Inklusion und Barrierefreiheit sowie vom Schutz und der Aufwertung des historisch-kulturellen Erbes geleitet. Es werden städtebauliche Modelle gefördert, die auf Nachbarschaft, funktionaler Mischung und null Flächenverbrauch basieren. In diesem Rahmen werden – auch dank der Einbindung der Planungsabteilung der Agentur – Projektkonzepte, Masterpläne und Leitdokumente entwickelt, die darauf abzielen, konkrete Szenarien für die Sanierung, Umnutzung und Wiederverwendung von Immobilien zu definieren.
Die Agentur für Staatsgüter wird eine technisch-strategische Rolle sowie eine koordinierende Funktion bei den Aktivitäten übernehmen, indem sie Fachwissen und Instrumente für die Analyse und Umsetzung der festgelegten Strategien zur Verfügung stellt und zur Definition innovativer Verwaltungsmodelle beiträgt. Besonderes Augenmerk wird auf die Förderung von Instrumenten gelegt, die Investitionen – auch internationale – anziehen können, um eine nachhaltige und resiliente Stadtentwicklung zu unterstützen.
Die Stadt Meran ird durch die Festlegung strategischer Prioritäten eine leitende Funktion übernehmen und dabei die Abstimmung mit der lokalen Gemeinschaft gewährleisten. Sie wird die Umsetzung der Maßnahmen durch technische und administrative Unterstützung, die Vereinfachung der Prozesse und die Einbindung der Akteure vor Ort fördern, wobei besonderes Augenmerk auf die städtische Qualität, die Barrierefreiheit und die öffentliche Funktion der Räume gelegt wird.
Eine bedeutende Rolle wird den Universitäten und Forschungszentren zukommen, die dazu beitragen werden, Innovation, Experimentierfreudigkeit und Ausbildung zu fördern. In diesem Zusammenhang beabsichtigt die Agentur für Staatsgüter, die Netzwerkarbeit durch die anschließende Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit der Freien Universität Bozen zu stärken, um Forschung und territoriale Entwicklung zu integrieren und die Einbindung von Studierenden und jungen Fachkräften zu fördern.
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