Am vergangenen Wochenende ging mit großer Besucher*innenzahl und sehr positiver Resonanz die Vorpremiere auf das „Festival der Stille“ über die Bühne. An den vier Veranstaltungen am 29. und 30. August nahmen über 500 Personen teil, was das Interesse der Bevölkerung an einem ebenso aktuellen wie universellen Thema bestätigte. Die neue Kulturinitiative wird von der Stadtgemeinde Meran über das Kulturamt und in Zusammenarbeit mit der Akademie Meran, der Stadtbibliothek und The Family gefördert (siehe auch Pressemitteilung vom 20. August 2026).
Großes Interesse weckte der Auftritt von Raffaele Esposito und Olga Chiaia im Palais Mamming.Die Vorpremiere brachte den Dialog und den Austausch über das Thema Einsamkeit an symbolträchtige Orte der Stadt: ins Palais Mamming, ins Stadttheater und in den Garten der Akademie. Den Auftakt des Programms bildeten Raffaele Esposito und Olga Chiaia mit einer eindringlichen Performance im Stadtmueseum am Pfarrplatz. Der Abend wurde im Stadttheater mit dem Fotografen Philipp Egger fortgesetzt, der im Mittelpunkt einer Veranstaltung stand, die durch die Projektion seiner Bilder bereichert wurde. Am nächsten Tag verfolgte das Publikum mit großer Aufmerksamkeit den Austausch zwischen Pietro Del Soldà und Ilaria Gaspari im Garten der Akademie, während den Abschluss der Dialog zwischen dem Kreativen Christoph Fauster und dem Olympiasieger Armin Zöggeler bildete.
Im Laufe der beiden Tage zeigte das Publikum großes Engagement und Einfühlungsvermögen, verfolgte die Beiträge mit Interesse und belebte die Momente des Austauschs. Auf der Bühne wechselten sich Gäste ab, die das Thema Einsamkeit mit Tiefgang, Kompetenz und Authentizität behandelten und dabei Denkanstöße, aber auch Momente der Unbeschwertheit, Nähe und Menschlichkeit boten. Ein Programm, das es verstand, unterschiedliche Erfahrungen in einen Dialog zu bringen und dabei Kultur, Kunst, Fotografie, Philosophie, Sport und Psychotherapie miteinander zu verknüpfen.
Das Festival der Stille wird im März 2027 in Meran stattfinden.
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