Ambulante Betreuung: mehr Personal, mehr Dienstleistungen, Warteliste abgebaut

Dank des Ausbaus der ambulanten Betreuung und der Zusammenarbeit mit Merano Home Care hat die Stadtgemeinde Meran ihre Einsatzkapazitäten im Stadtgebiet deutlich erweitert. Durch die kontinuierliche Einstellung neuen Personals und die Erhöhung der im Rahmen der letzten Ausschreibung vorgesehenen Stunden konnte die Warteliste abgebaut und eine zeitnahe Betreuung der Familien gewährleistet werden.

Veröffentlichungsdatum:

07.09.2026

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3 Minuten

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Dank des Ausbaus der ambulanten Betreuung und der Zusammenarbeit mit Merano Home Care hat die Stadtgemeinde Meran ihre Einsatzkapazitäten im Stadtgebiet deutlich erweitert. Durch die kontinuierliche Einstellung neuen Personals und die Erhöhung der im Rahmen der letzten Ausschreibung vorgesehenen Stunden konnte die Warteliste abgebaut und eine zeitnahe Betreuung der Familien gewährleistet werden. 

gruppenfotoVon links: Sozialamt-Direktorin Alice Bertoli, Sozialstadtrat Stefan Frötscher und Astrid Graif, Koordinatorin des ambulanten Betreuungsdienstes.Der ambulante Betreuungsdienst für Senior*innen der Stadt Meran macht einen wichtigen Schritt nach vorne. Dank der im vergangenen Mai begonnenen Zusammenarbeit mit Merano Home Care und dem schrittweisen Ausbau der dafür eingesetzten Fachkräfte ist es gelungen, das Dienstleistungsangebot im Gebiet deutlich zu erweitern und so den Bedürfnissen der älteren und pflegebedürftigen Bevölkerung und ihrer Familien effektiver gerecht zu werden.

Ein besonders bedeutendes Ergebnis ist der Abbau der Warteliste, die über viele Monate hinweg den Zugang zum Dienst eingeschränkt hatte. Dieses Ziel wurde dank der stetigen Einstellung neuer Mitarbeiter*innen durch Merano Home Care und der Entscheidung der Stadtverwaltung erreicht, im Rahmen der letzten Ausschreibung das Stundenguthaben für die ambulante Betreuung deutlich zu erhöhen.

Das im Rahmen der Ausschreibung vorgelegte technische Konzept sieht nämlich den Einsatz von bis zu 17 Pflegekräften im Gebiet von Meran vor – eine Personalausstattung, die es ermöglicht, die steigende Nachfrage nach Pflegediensten seitens der Familien aufzufangen und auch in Zukunft eine angemessene Versorgung zu gewährleisten.

Derzeit beschäftigt der städtische häusliche Pflegedienst 17 Pflegekräfte und betreut rund 140 Personen. Darüber hinaus werden jeden Monat etwa 100 Personen Im Rahmen des Fußpflegedienstes betreut, und die Begleitung in die Senior*innenwohnanlagen Villa Wolkenstein mit 37 Wohneinheiten und Villa Maia mit 20 Wohneinheiten wird gewährleistet. Parallel dazu betreut Merano Home Care weitere 140 Personen mit einem Team von 11 Pflegekräften. Insgesamt sind somit derzeit 28 Pflegekräfte in der häuslichen Pflege für rund 280 Personen im Einsatz. 

„Der ambulante Betreuungsdienst ist eine der Säulen der Sozialpolitik der Stadt Meran. Der Abbau der Warteliste zeigt, dass die getätigten Investitionen und die Zusammenarbeit mit Merano Home Care konkrete Ergebnisse zeitigen. Wir haben beschlossen, die in der Ausschreibung vorgesehenen Stunden deutlich zu erhöhen, um der steigenden Nachfrage nach Unterstützung seitens der Familien gerecht zu werden und älteren Menschen die Möglichkeit zu gewährleisten, so lange wie möglich in ihrem häuslichen Umfeld zu leben und dabei ihre Selbstständigkeit, ihre sozialen Beziehungen und ihre Lebensqualität zu bewahren“, betont der Beigeordnete für Sozialpolitik, Stefan Frötscher.

Ein zentraler Bestandteil des Dienstes bleiben zudem die Hausbesuche durch Fachpersonal, die es ermöglichen, den Pflegebedarf direkt bei den Begünstigten zu Hause einzuschätzen und maßgeschneiderte Maßnahmen zu erarbeiten, die den tatsächlichen Bedürfnissen jedes Einzelnen entsprechen. Nachdem die Warteliste abgebaut wurde, können heute alle beim Dienst eingehenden Anträge zügig bearbeitet und einer genauen Bedarfsermittlung unterzogen werden. 

Die Dienstleistungen

Folgende Leistungen der ambulanten Betreuung werden erbracht: Körperpflege, einfache Gesundheitsversorgung, Transport und Begleitung, Unterstützung bei der Umsetzung sozialer, pädagogischer, geragogischer und therapeutischer Maßnahmen, Hilfe bei der Haushaltsführung, Mahlzeiten auf Rädern, Senior*innenmensa. Die Rechtsvorschriften sehen außerdem die Unterstützung von Familien in Notsituationen sowie die sozialpädagogische Begleitung von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen vor. 

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Zuletzt aktualisiert: 07.09.2026, 15:53 Uhr

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